Reverse IP-Lookup

Tipp eine IP-Adresse ein und finde alle Domains, die darauf laufen. Dieser kostenlose Reverse IP Lookup verlangt keine Anmeldung. Du bekommst die zugehörigen Hostnamen sofort zurück.
Wie Reverse IP Lookup Hostnamen auflöst
Fragst du eine normale Domain ab, liefert der Resolver einen A-Record. Reverse IP Lookup dreht den Spieß um. Die Abfrage geht an die in-addr.arpa-Zone und holt einen Pointer-Record. Zurück kommt der kanonische Hostname. Klingt simpel. Shared Hosting macht die Realität aber komplizierter. Eine einzige IP-Adresse hostet oft dutzende völlig unabhängige Websites. Der PTR-Record spuckt aber nur den primären Reverse-DNS-Eintrag aus, den der Netzwerk-Admin hinterlegt hat. Du siehst nicht jeden virtuellen Host hinter dieser IP, es sei denn, das Tool durchsucht zusätzlich Shared-Hosting-Datenbanken.
IPv6 wechselt den Namespace, die Logik bleibt identisch. Das Tool formatiert deine Adresse für die ip6.arpa-Zone. Es dreht die Nibbles um und hängt die Domain an. Hat der Admin einen PTR-Record gesetzt, bekommst du den Hostnamen. Falls nicht, schlägt die Abfrage mit NXDOMAIN fehl. Du siehst dann einfach ein leeres Ergebnis.
- IPv4-Adressen landen im in-addr.arpa-Namespace.
- IPv6-Adressen gehören in den ip6.arpa-Namespace.
- Fehlende PTR-Records erzeugen einen generischen Hostnamen oder ein NXDOMAIN.
Wann du den Online Reverse IP Lookup brauchst
Network Troubleshooting ist der klassische Auslöser. Dir fällt eine verdächtige Verbindung in den Firewall-Logs auf. Die IP gehört zu einem riesigen Cloud-Provider. Ein Reverse IP Lookup zeigt dir sofort, ob der Traffic von einem bekannten Mailserver, einem CDN-Edge-Node oder einem x-beliebigen kompromittierten VPS stammt. Starrst du im SIEM-Dashboard auf eine Wand blockierter Verbindungen, spart dir der exakte Cloud-Dienst im Hintergrund Stunden an manueller Korrelation und Rätselraten. Kontext ist hier alles.
Security-Forscher nutzen das Tool, um Angriffsflächen zu kartieren. Du findest eine bösartige Domain und schnappst dir die IP. Alle Domains auf dieser IP-Adresse aufzudecken, verrät dir, ob der Angreifer mehrere Phishing-Seiten aus demselben Subnetz betreibt. So blockierst du gleich die ganze Nachbarschaft und nicht nur einen einzelnen Node.
Grenzen der IP-zu-Domain-Auflösung
Dieses Tool ist die falsche Wahl, wenn du eine lückenlose Liste jeder Website auf einem Shared Server brauchst. Echtes Reverse DNS spuckt nur den PTR-Record aus. Willst du jeden virtuellen Host finden, brauchst du eine Shared-Hosting-Datenbank, die auf passiver DNS-Sammlung basiert. Normale DNS-Abfragen zeigen dir nie das komplette Bild.
Dynamische IPs werfen diesen Workflow ebenfalls über den Haufen. Residential ISPs vergeben Adressen aus einem gigantischen Pool. Der PTR-Record lautet dann vielleicht einfach pool-123.isp.net. Das verrät dir nicht, wer hinter der Leitung sitzt. Willst du eine IP einem physischen Standort oder einem spezifischen Kunden zuordnen, musst du spezialisierte Geolokalisierungs-Datenbanken oder die Abuse-Kontakte der ISPs abfragen. Standard-DNS-Records reichen dafür nicht.
So benutzt du den Reverse IP Lookup
- Kopiere eine gültige IPv4- oder IPv6-Adresse in das Eingabefeld.
- Schick die Abfrage ab, um die DNS-Auflösung zu starten.
- Check den zurückgegebenen PTR-Record auf den primären kanonischen Hostnamen.
- Schau in die Liste der zusätzlich gehosteten Domains, wenn die IP in einem Shared Network liegt.
Typische Reverse-DNS-Antwortformate
Verschiedene Netzwerk-Konfigurationen liefern bei der Abfrage unterschiedliche Hostnamen-Formate. Das Format verrät dir oft den zugrundeliegenden Infrastructure-Provider und die genaue Rolle des Servers.
| Netzwerk-Typ | Typisches PTR-Format | Was es dir verrät |
|---|---|---|
| Residential ISP | c-73-45-22-10.hsd1.ca.comcast.net | Kabelmodem-Standort und Provider |
| Cloud VPS | ec2-54-12-34-56.compute-1.amazonaws.com | Cloud-Provider und Availability Zone |
| Dedicated Mail Server | mail.example.com | Verifizierte Sende-Domain für E-Mails |
| Unkonfiguriertes Dynamic | pool-98-12-34-56.resi.bng.example.net | Generische Pool-Adresse ohne spezifischen Host |
Frequently asked questions
- Ist dieser Reverse IP Lookup komplett kostenlos?
- Ja. Du kannst so viele Abfragen starten, wie du brauchst, ohne ein Konto zu erstellen oder zu bezahlen.
- Warum zeigt das Ergebnis einen generischen Hostnamen statt einer Domain?
- Der Netzwerk-Admin hat für diese IP-Adresse keinen spezifischen PTR-Record konfiguriert. Der Resolver fällt auf den Standard-Hostnamen zurück, den der ISP oder Hosting-Provider zugewiesen hat. Das ist das Standardverhalten bei dynamischen Pools und unmanaged Cloud-Instanzen.
- Findet das jede Website auf einer Shared IP?
- Nein. Standard-DNS liefert nur den primären PTR-Record, der für die IP konfiguriert ist. Um jeden virtuellen Host zu finden, musst du passive DNS-Datenbanken abfragen. Dieses Tool ergänzt solche Datenbanken, ersetzt sie aber nicht für eine vollständige Shared-Hosting-Enumeration.
- Kann ich eine IPv6-Adresse nachschlagen?
- Ja. Kopiere die vollständige oder komprimierte IPv6-Adresse in das Eingabefeld. Das Tool formatiert sie korrekt für die Abfrage der ip6.arpa-Zone.
- Wie finde ich Domains, die auf einer IP-Adresse gehostet werden?
- Du musst dich auf historische DNS-Daten oder passive DNS-Feeds verlassen. Hat eine Domain in der Vergangenheit auf diese IP aufgelöst, haben Security-Feeds von Drittanbietern das Mapping vielleicht noch im Cache.
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